Turnen: Infekt durchkreuzt Fabian Hambüchens Medaillenpläne bei der WM

Turnen: Infekt durchkreuzt Fabian Hambüchens Medaillenpläne bei der WM

Die Weltmeisterschaft der Kunstturner in Glasgow hat für Fabian Hambüchen nicht die erwarteten Erfolge gebracht. Nachdem er mit der deutschen Mannschaft zu Beginn der Titelkämpfe keine direkte Olympia-Qualifikation geschafft hatte, ging es darum, als Einzelathlet im Mehrkampf wie auch beim Reckfinale noch einmal alles zu geben und vielleicht sogar eine Medaille zu gewinnen. Doch es kam anders. Geschwächt von einem grippalen Infekt verzichtete der Wetzlarer zunächst auf den Mehrkampf. Und aufgrund der Schwere der Erkrankung war davon auszugehen, dass Hambüchen auch zwei Tage später, beim Reckfinale, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein würde. Und so kam es dann auch. Nach einem Stolperer beim Abgang landete der Olympia-Zweite von London mit 13,500 Punkten auf dem siebten Platz; den Titel gewann der Japaner Kohei Keyva (15,833 Punkte). Nach dem Wettkampf sagte Hambüchen, dass man zwar nicht alles auf die Erkältung schieben könnte, doch habe ihm bei den Flugelementen ganz einfach die Kraft gefehlt.