Schießen: Spitzenergebnisse beim Weltcup

Schießen: Spitzenergebnisse beim Weltcup

Mit sehr guten Ergebnissen sind Deutschlands Spitzenschützen, zu denen zahlreiche Hessen gehören, von ihrer Reise zum Weltcup nach Changwon (Südkorea) zurückgekehrt. Allen voran hat Vizeweltmeister Oliver Geis (SG Mengshausen) mit der Schnellfeuerpistole den zweiten Platz belegt. Er musste sich lediglich dem Franzosen Jean Quiquampoix geschlagen geben. Theoretisch hätte Geis seinem Team damit auch noch einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio gesichert. Da dies einem Athleten aber nur einmal zusteht und Geis bei der WM im Vorjahr in Granada bereits einen Quotenplatz erreicht hatte, wurde die Silbermedaille von Changwon nicht in diesem Kontext gewertet. Ebenfalls mit der Schnellfeuerpistole belegte Christian Reitz (Kriftel) den vierten Platz. Der Olympia-Dritte in dieser Dispziplin hatte den Wettkampf stark begonnen, jedoch unterliefen ihm im Verlauf des Finales unerwartete Fehler, die den für einen Quotenplatz notwendigen Podestplatz vereitelten. Aaron Sauter, der ebenfalls für den SV Kriftel startet, belegte im selben Wettkampf den fünften Rang.

Unter den Gewehrschützen zählt Henri Junghänel (SV Breitenbach) zu den herausragenden Athleten. Der Weltschütze des Jahres 2013 verpasste in Changwon mit dem Kleinkaliber als Viertplatzierter ebenfalls einen olympischen Quotenplatz; auch er hätte dafür unter die ersten Drei kommen müssen. Neue Gelegenheiten zum Erreichen der Quotenplätze bestehen bei den Weltcups in Fort Benning und in München, die beide im Mai ausgetragen werden.