Rollstuhl-Basketball: RSV Lahn-Dill gewinnt Pokaltitel

Rollstuhl-Basketball: RSV Lahn-Dill gewinnt Pokaltitel

Rollstuhl-Basketball: RSV Lahn-Dill gewinnt Pokaltitel

Und wieder einmal scheint es bei den Rollstuhlbasketballern vom RSV Lahn-Dill ein äußerst erfolgreiches Jahr zu werden. Das mit zahlreichen Nationalspielerinnen und Nationalspielern besetzte Team von Head-Coach Nicolai Zeltinger hat in der InselPark Arena in Hamburg seinen insgesamt zwölften Deutschen Pokaltitel gewonnen. Im Finale besiegten die Mittelhessen die Formation von BG Basket Hamburg mit 77:52 Punkten klar, woran die perfekt eingestellte Defensive großen Anteil hatte. Für den RSV war es bereits der 30. Titel in der Vereinsgeschichte und die Seriensieger werden im April auch alles daransetzen, mit der Deutschen Meisterschaft noch einen weiteren nationalen Titel zu gewinnen. Und auch auf europäischer Ebene sind noch alle Möglichkeiten geboten. So haben die Wetzlarer Mitte März in Porto Torres (Sardinien) eines der insgesamt drei Europa-League Turniere gewonnen, womit sie sich für das Champions-League -Finale im Mai im mittelitalienischen Giuglianova die Teilnahmeberechtigung sichern konnten. Neben den beiden jeweils Erstplatzierten der Europa-League Turniere werden an dieser Endrunde selbstverständlich auch die Titelverteidiger von Galatasaray Istanbul sowie die Gastgeber aus Giuglianova teilnehmen.

Zusammenbleiben bis Rio

Das besondere Erfolgsrezept des RSV Lahn-Dill erkennt Geschäftsführer Andreas Joneck in einer mehrgestaltigen Stabilität. Diese beträfe die wirtschaftliche Seite des Vereins genauso wie die Tatsache, dass sich das Team seit vielen Jahren aus denselben Spielerinnen und Spielern zusammensetzt; die Fluktuation ist insofern gering, das Team gut aufeinander eingestellt. Von großer Bedeutung sind laut Andreas Joneck die beiden us-amerikanischen Nationalspieler Steve Serio und Michael Paye, dies seit vielen Jahren für den RSV spielen; Paye ist sogar Teamkapitän. Hinzu kommen fünf männliche deutsche Nationalspieler, zu denen u.a. Thomas Böhme und Jan Haller gehören sowie mit Annabel Breuer auch eine Nationalspielerin. Bis zu den Olympischen Spielen in Rio im kommenden Jahr geht Andreas Joneck davon aus, dass die derzeitige Formation auf Vereinsebene zusammenbleibt und noch einige Erfolge erzielen kann.