PARALYMPICS 2016: Rollstuhlbasketballerinnen gewinnen Silber / Vier Hessinnen im deutschen Team

PARALYMPICS 2016: Rollstuhlbasketballerinnen gewinnen Silber / Vier Hessinnen im deutschen Team

Der Gewinn von paralympischem Silber war für die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen nicht unbedingt das Ziel aller Träume. Das war zweifellos die Goldmedaille, die das Team von Bundestrainer Holger Glinicki vor vier Jahren in London gewonnen hatte. Doch nach dem knappen Halbfinalsieg gegen die Niederlande (55:45 Punkte) waren die Akkus offenbar leer, denn die Finalgegnerinnen aus den USA lagen in der Olympic Arena von Rio de Janeiro schon zur Halbeit deutlich in Führung und konnten danach bis auf eine stattliche Differenz von 25 Punkten davonziehen. Die Schlussoffensive der Deutschen reichte dann nur noch zu einer Ergebnisaufbesserung, denn am Ende stand es 62:45  zugunsten der US-Amerikanerinnen. Mit der erfahrenen Marina Mohnen, die während des gesamten Turniers zu den Schlüsselspielerinnen zählte, sowie mit Barbara Groß und Annegret Brießmann kamen drei Spielerinnen aus den Reihen der Mainhatten Skywheelers (RSC Frankfurt), vom deutschen Rekordmeister RSV Lahn-Dill stand mit Annabel Breuer noch eine vierte Hessin im paralympischen Finalaufgebot. Nach dem Ende der Begegnung sagte Holger Glinicki: „Das war heute leider nicht unser Tag. Wir haben heute Silber gewonnen und nicht Gold verloren.“ Jedoch habe man das grundlegende Ziel, eine Medaille zu gewinnen, erreicht. Nach den USA und Deutschland haben die Niederlande im Spiel um den dritten Platz gegen Großbritannien (76:34 Punkte) die Bronzemedaille gewonnen.

Die Stiftung Sporthilfe Hessen gratuliert
herzlich zum Gewinn der SILBERMEDAILLE!