Schwimmen: 6 x Gold bei DM

Schwimmen: 6 x Gold bei DM

Wie auch bereits im vergangenen Jahr haben sich die hessischen Athletinnen und Athleten bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin in einer sehr guten Form präsentiert. Im Ganzen haben sie 13 Medaillen gewonnen, darunter sechs goldene. Allen voran hat Marco Koch (DSW Darmstadt), der Hessische Sportler der Jahre 2013 und 2014, einmal mehr den Sieg auf seiner Spezialstrecke, den 200m Brust, davongetragen. Koch, der für die WM im Sommer im russischen Kasan schon vornomminiert ist, was er selbst als ein großes Privileg betrachtet, verteidigte seinen Titel in 2:09,72 Min., was auf internationaler Ebene keine herausragenden Spitzenzeit darstellt. Da es sich der Vizeweltmeister jedoch erlauben konnte, bei der DM aus dem Training heraus zu schwimmen, erklärt sich die im Vergleich zu seinen sonstigen Leistungen etwas langsamere Zeit. Über die 100m-Brust wurde Koch Zweiter hinter Christian vom Lehn (Essen).

Aus hessischer Sicht konnte sich bei den Männern auch Jan Philipp Glania (SG Frankfurt) einen DM-Titel sichern. Wie schon im Vorjahr gewann er die 100m-Rücken, wobei er sich diesmal in 54,37 Sek. vor Christian Dierner (Potsdam) und seinem Vereinskollegen Marco di Carli (54,57 Sek.) durchsetzen konnte, der Dritter wurde. Auch über 100m-Freistil sicherte sich di Carli in 49,87 Bronze hinter Paul Biedermann (Halle/Saale) und Christoph Fildebrandt (SSG Saar). Die dritte Bronzemedaille sprang für ihn über 50m Rücken (25,53 Sek.) heraus. In diesem Rennen belegte Jan Philipp Glania den zweiten Platz hinter Carl Louis Schwarz (Potsdamer SV). Titel Nr. 3 für die hessischen Schwimmer holte der erst 19 Jahre alte Alexander Kunert (Gelnhausen) über 200m Schmetterling in 1:57,36 Min.

Mensing und Köhler überzeugen

Bei den Frauen war Jenny Mensing (SC Wiesbaden) die erfolgreichste Hessin. Sie gewann zwei Titel – über 100m (1:00,47 Min.) und 200m Rücken (2:08,48 Min.), wobei sie in beiden Rennen die WM-Norm erfüllte. Über 50m Rücken wurde sie Dritte (29,05 Sek.). Die Langstreckenspezialistin Sarah Köhler (SG Frankfurt) siegte über 400m Freistil in 4:07,00 Min. und gewann über 800m Freistil (8:28,23 Min.) und über 1500m (16:07,33 Min.) jeweils die Silbermedaille. Über alle drei Distanzen unterbot sie die WM-Norm.