22.800 Euro für die Stiftung Sporthilfe Hessen – Nach Rio 2016 ist vor Tokio 2020

22.800 Euro für die Stiftung Sporthilfe Hessen – Nach Rio 2016 ist vor Tokio 2020

Die Stiftung Sporthilfe Hessen lud am vergangenen Montag, 28. November 2016, Athleten, Kuratoriums- und Vorstandsmitglieder sowie Mitglieder des Gutachterausschusses, Förderer, Sponsoren und Medienvertreter zu einem Empfang in die Räume von Hassia Mineralquellen ein – darunter auch die Olympiasieger Fabian Hambüchen und Saskia Bartusiak sowie die Silbermedaillengewinnerin von den Paralympischen Spiele, Marina Mohnen. Nach der Begrüßung durch Hausherr Dirk Hinkel verriet Fabian Hambüchen im Interview mit FFH-Moderatorin Julia Nestle, dass sein Olympiareck noch immer nicht verschifft werden konnte und wegen Streiks im brasilianischen Zoll festhängt.

Einen Gesamtspendenbetrag in Höhe von 22.800 Euro konnte Professor Dr. Heinz Zielinski, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sporthilfe Hessen, an diesem Abend von Förderern und Partnern entgegen nehmen. Claus Eisele, Kuratoriumsmitglied bei der Stiftung Sporthilfe Hessen und Vorstandsvorsitzender der Eisele AG, überreichte einen Scheck in Höhe von 4.800 Euro für die Förderung des hessischen Nachwuchs- und Spitzensports. Jan U. Seeliger und Prof. Dr. Hans Michael Ockenfels übergaben in Vertretung des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental einen Scheck in Höhe von 6.000 Euro. Der Spendenbetrag resultiert aus den Tombolaerlösen, die im Rahmen eines vor wenigen Wochen durchgeführten Clubabends erzielt wurde. Abschließend informierte Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., die geladenen Gäste über den generierten Tombolaerlös von der diesjährigen Olympischen Ballnacht. Ein runder Spendenbetrag in Höhe von 12.000 Euro wurde bei dieser Tombola für die Stiftung Sporthilfe Hessen erzielt. Somit konnte eine stattliche Spendensumme für die Stiftung Sporthilfe Hessen und somit für den hessischen Nachwuchs- und Spitzensport an diesem Abend übergeben werden.

Nach Rio ist vor Tokio

Seit Gründung der Stiftung Sporthilfe Hessen waren die hessischen Athletinnen und Athleten noch nie so erfolgreich. Hessische Olympioniken gewannen fünfmal Gold und zweimal Bronze. Bei den Paralympischen Spielen wurden zwei weitere Silbermedaillen gewonnen. Bei diesem Empfang richtete der hessische Spitzensport seinen Blick auf Tokio 2020 und stellte hoffnungsvolle Nachwuchssportler vor: Johanna Tripp und David Koenders in ihrer Disziplin als Sportschützen. Trainer Bill Murray schwärmt: „Johanna ist die jüngste deutsche Einzelmedaillengewinnerin, die es je gab und David ist ein führender Junior im Nationalkader.“ Der Trainer erläuterte zu dem nicht so bekannten, aber weit verbreiteten Sport des Schießens: „Wir setzen uns ähnlich wie Fabian Hambüchen auch mit den Kräften auseinander, sind dabei aber die Minimalisten und Feinmotoriker.“

Fotos: Mike Wenski

Stiftungsempfang bei Hassia Mineralquellen, November 2016